Es gibt im Leben für alles eine Zeit,
eine Zeit der Freude, der Stille, der Trauer,
und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
Es gibt im Leben für alles eine Zeit,
eine Zeit der Freude, der Stille, der Trauer,
und eine Zeit der dankbaren Erinnerung.
Es endet das Leben eines Menschen,
den wir ins Herz geschlossen haben.
Das Licht seiner Liebe ist stärker
als der Schatten seines Todes.
Du warst im Leben so bescheiden,
nur Pflicht und Arbeit kanntest du,
mit allem warst du stets zufrieden,
nun schlafe sanft in stiller Ruh.
Es wird Stille sein und Leere,
es wird Trauer sein und Schmerz.
Es wird dankbare Erinnerung sein,
die wie ein heller Stern die Nacht erleuchtet,
bis weit hinein in den Morgen.
Nicht der Tod ist es,
der mir Sorgen bereitet,
sondern der Gedanke
an den Schmerz jener Menschen,
die mich lieben.
Die Liebe glaubt alles,
hofft alles, hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.
Leben ist Gott zu suchen,
Sterben ist Gott zu finden,
Ewigkeit ist in Gott geborgen sein.
Eine Stimme,
die uns vertraut war, schweigt,
ein Mensch, der immer für uns da war,
lebt nicht mehr,
Erinnerung ist das Einzige,
das uns bleibt.
Die Bande der Liebe
wird mit dem Tod nicht zerschnitten.
Als die Kraft zu Ende ging,
war es nicht Sterben,
es war Erlösung.
Von uns gegangen ist nur ein Teil von dir,
die Erinnerung an deine Liebe,
Fürsorge und Lebenskraft
wird für immer in uns sein.
Das kostbare Vermächtnis
eines Menschen ist die Spur,
die seine Liebe in unseren Herzen
zurückgelassen hat.
Das Leben ist vergänglich,
doch die Liebe,
Achtung und Erinnerungen
bleiben für immer.
Als Gott sah, dass der Weg zu lang,
der Hügel zu steil,
das Atmen zu schwer wurde,
legte er seinen Arm um dich
und sprach „komm heim“.
Es ruh‘n die fleißigen Vaterhände,
die stets gesorgt für unser Wohl,
die tätig waren bis ans Ende,
es ruht sein Herz so liebevoll.
Die Todesstunde schlug zu früh,
doch Gott, der Herr bestimmte sie.
Wir wollen nicht klagen,
dass wir dich verloren haben,
sondern dankbar sein,
dass wir dich gehabt haben.
Wir sind nur Gast auf Erden
und wandern ohne Ruh,
mit mancherlei Beschwerden
der ewigen Heimat zu.
Wer so gelebt wie du dein Leben,
wer so erfüllte seine Pflicht,
wer so viel Liebe hat gegeben,
der stirbt selbst im Tode nicht.
Wie ist das Scheiden doch so schwer,
seh’n wir dich ja nimmer mehr,
bis zum ewigen Wiederseh’n,
wo wir nimmer voneinander geh‘n.
Weinet nicht an meinem Grabe,
gönnt mir die ewige Ruh,
denkt was ich gelitten habe,
eh ich schloss die Augen zu.
Vorüber sind Leiden und Schmerz,
nun ruhe, du gütiges Herz,
ihr rastlosen Hände bleibt stille,
es war des Allmächtigen Wille.
Was du uns im Leben hast gegeben,
dafür ist jeder Dank zu klein.
Du hast gesorgt für deine Lieben,
von früh bis spät, tagaus, tagein.
Es ist still geworden,
da du nicht mehr bei uns bist.
Doch dein Herz bleibt bei uns
und dieses spricht für dich.
Wenn die Kraft versiegt,
die Sonne nicht mehr wärmt
dann ist der ewige Frieden
eine Erlösung.
Das einzig Wichtige im Leben
sind die Spuren der Liebe,
die wir hinterlassen,
wenn wir weggehen.
Wie Gott es will, so wird es geschehen,
und wie es geht, so ist es gut.
Und können wir es auch nicht verstehen,
Gott will es so – das macht uns Mut.
Was man tief in seinem Herzen besitzt,
kann man nicht durch den Tod verlieren.
Ihr sollt nicht um mich weinen,
ich habe ja gelebt,
der Kreis hat sich geschlossen,
der zur Vollendung strebt.
Sonnige, leuchtende Tage,
nicht weinen, weil sie vergangen,
lächeln, weil sie gewesen.
Schlummre sanft in Gottes Frieden,
ist dein Scheiden für uns auch schwer,
es ist ein Wiederseh’n uns beschieden,
Jenseits, wo es gibt keine Trennung mehr.
Sehr einfach war dein Leben,
du dachtest nie an dich,
nur für die deinen Streben,
hieltst du für Glück und Pflicht.
Trennung ist unser Los,
wiedersehen unsere Hoffnung.
Sanft bist du hingeschieden
zu Gottes Herrlichkeit,
hast glücklich überwunden
die Leiden dieser Zeit.
Obwohl wir dir die Ruhe gönnen,
ist doch voller Trauer unser Herz,
dich leiden sehen, nicht helfen können
es war für uns der größte Schmerz.
Nach dem Dunkel ist das Licht,
nach dem Tod ist das ewige Leben.
Leg alles still in Gottes Hände,
das Glück, den Schmerz,
den Anfang und das Ende.
Jeder, der im Leben an mich glaubt,
wird in Ewigkeit nicht sterben.
In unseren Herzen
wirst du weiterleben.
Ich werde die wiedersehen,
die ich geliebt habe,
und jene erwarten,
die mich lieben.
Wenn ihr mich sucht,
suchet mich in euren Herzen.
Habe ich dort einen Platz gefunden,
werde ich immer bei euch sein.
Herr, mein Tagwerk ist zu Ende,
nimm mich auf in deine Hände.
Gut und ehrlich war ihr Leben,
christlich in der Tat ihr Sinn,
möge Gott im Jenseits geben,
was sie hier verdient.
Großes Leid ist uns beschieden,
die wir an deinem Grabe steh’n.
Ruhe sanft im ewigen Frieden,
einst werden wir uns wiederseh’n.
Der Tod ist das Tor zum Licht
am Ende eines mühsam
gewordenen Weges.
Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt,
der ist nicht tot, der weilt nur ferne,
tot ist nur, wer vergessen wird.
Gottes Wille ist geschehen,
unser Trost ist Auferstehung
und Wiedersehen.
Es trat der Tod mit schnellen Schritten
in unser friedlich stilles Haus,
ganz unverhofft aus unseren Mitten
riss er ein treues Herz heraus.
Eine Mutter noch zu haben,
ist das größte Glück.
Ein Mutterherz begraben,
ist der größte Schmerz.
Dein Tagwerk ist vollendet,
nun ruhst du aus von aller Müh,
die Prüfung, die der Herr gesendet,
sie kam uns allen doch zu früh.
Du warst so gut, du starbst zu früh,
wer dich gekannt, vergisst dich nie.
In unseren Herzen wirst du leben
und ewig unvergessen bleiben.
Der Schmerz ist unermesslich,
die Kunde traf uns schwer,
dass nach so kurzer Zeit
du bist für uns nicht mehr.
Dein Leiden ist zu Ende,
erlöst bist du von deiner Qual,
wir drücken deine treuen Hände,
auf dieser Welt ein letztes Mal.
Dein arbeitsreiches Leben ist zu Ende,
gebrochen ist dein treues Herz,
wir falten zum Gebet die Hände,
denn allzu groß ist unser Schmerz.
Dein Leben war ein kurzer Traum,
du ahntest seine Freuden kaum,
schon in des Lebens Morgenrot,
umarmte dich der bittere Tod.
Arbeit war sein Leben,
immer tätig seine Hand,
darum sei Friede ihm gegeben
in dem schönen Gottesland.
Als Gott die Englein zählte,
sah er, dass eins fehlte,
da fiel die Wahl auf mich,
drum ihr Lieben weinet nicht.
Deinen Gläubigen, o Herr,
wird das Leben nicht genommen,
sondern nur neu gestaltet.
Ach, unser Vater ist nicht mehr,
der Platz in unserem Kreis ist leer.
er reicht uns nicht mehr seine Hand,
der Tod zerriss das schöne Band.